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2. November bis 23. November 2018

Wie immer in Oberkassel:

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei,

am Ende der Lesung bitten wir um eine Hutspende am Ausgang.  

Folgende Lesungen gibt es für die Oberkasseler und ihre Gäste:


   



 

FREITAG, 2. NOVEMBER
19:30 Uhr

„Es sang ein Mann des Rheins dies Lied“

 Zur Rolle des Rheins in Gottfried Kinkels

Dichten, Denken und Wirken.

Hermann Rösch

 

Für den in Oberkassel geborenen Dichter und demokratischen Revolutionär Gottfried Kinkel (1815-1882) hat der Rhein zeitlebens eine prominente Rolle gespielt. Zunächst war er Ort der poetischen und politischen Identifikation, nach der aus politischen Gründen erzwungenen Emigration nach London bzw. Zürich ein Sehnsuchtsort. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Spuren der Rhein im literarischen Schaffen, im politischen Wirken und in der Mentalität Kinkels hinterlassen hat.

Ort: Altes Rathaus - Königswinterer Straße 720


   



SONNTAG, 4. NOVEMBER
11:00 Uhr

Schreibort Rhein

faktisch – fantastisch & berührend – kurios

Matinee mit dem Schreibsalon im Alten Rathaus Oberkassel

unter Leitung von Renate Fröhlig-Striesow

 

Lassen Sie sich überraschen von neuer Literatur zum alten Rhein in Hoch- und Niedrigwasser mit Kormoran und Schwein, mit Loreley und angestrandetem Sein. In biografischen Erinnerungen, literarischer Prosa und peppig-frischer Lyrik hat der Schreibsalon verschiedenste Rhein-Stimmungen für Sie entworfen:

Monika Bahls, Renate Fröhlig-Striesow, Eva-Maria Gerstkamp, Monika Gilles,

Marie Kirchharz, Eva Korfanty, Ulla Krüger und Ulrike Schlosser.

 

Musik-Improvisationen vom Feinsten begleiten die Lesung: Tom Hanusch

von der Bonner Band Strandcafé an der Gitarre!

 

Ort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Königswinterer Straße 720


   



FREITAG, 9. NOVEMBER
19:30 Uhr

Weinkrimi und Siebengebirgsweine

Der Winzer Kay Thiel liest aus dem Krimi von Jens Burmeister „Tod in der Steillage“. Der Weinkritiker und Buchautor Jens Burmeister spricht über den Wein vom Mittelrhein und verkostet Weine von Kay Thiel aus Oberdollendorf. Ein spannendes Treffen!

Geocacher stoßen im Norden Kölns auf einen grausigen Fund: Eine Leiche mitten im Naturschutzgebiet, weggeworfen wie ein Stück Müll. Die Tote ist Estelle Nicolier, Parfümeurin aus dem französischen Grasse. Wohin ist sie nach dem Abendessen mit ihren Kölner Kollegen verschwunden? Steckt Jaspal Wöhler dahinter, oberster Aromaforscher der Rheinischen Aromafabriken und passionierter Riesling-Fan? Jaspal ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere, doch nicht nur der Mordverdacht erschüttert seine perfekte Welt ... So beginnt ein spannender Genusskrimi um skurrile Charaktere und um Wein.


Ort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Königswinterer Straße 720


   



SAMSTAG, 10. NOVEMBER
18:00 Uhr

Am Zauberfluss

Szenen aus der rheinischen Romantik

Ulrich Meyer-Doerpinghaus

Musikalische Begleitung: Regina Walter (Klavier)

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zieht es Dichter, Musiker und Gelehrte an den Rhein. Hat der Aufklärer und Revolutionär Georg Forster einige Jahrzehnte zuvor die Gegend noch als einförmig, ihre Städte als »melancholisch und schauderhaft« gescholten, so entsteht unter dem Einfluss von Friedrich Schlegel und Dorothea Veit, Franz Liszt und Marie d’Agoult, Robert und Clara Schumann ein Sehnsuchtsort, der die Imagination der Deutschen noch lange in seinen Bann schlagen wird. Ulrich Meyer-Doerpinghaus lässt die besondere Beziehung zwischen Landschaft und Kunstschaffen lebendig werden, die im Zeitalter der Romantik das Geistes- und Gefühlsleben geprägt hat.

 
Ort: Alte Evangelische Kirche, Zipperstrasse


 



SONNTAG, 11. NOVEMBER   11 vor 11

10.49 Uhr, pünktlich!

„Karneval einmal klassisch“

Burkard Sondermeier (Texte) und Igor Kirillov (Klavier)

Zum 11. im 11. präsentiert Ihnen Burkard Sondermeier begleitet von Igor Kirillov am Klavier eine feine Auswahl der schönsten Lieder und Verzällcher aus zwanzig Jahren „Karneval einmal klassisch“. Mit diesem Programm waren sie über viele Jahre in der Bonner Oper, werden im kommenden Karneval im Kammermusiksaal des Beethovenhauses auftreten und sind nun im Alten Rathaus in Oberkassel. „Karneval einmal klassisch“ ist die Alternative zum gewohnten Karneval, aber auch die Alternative zum alternativen Karneval.

 

Ort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Königswinterer Straße 720


 



MONTAG, 12. NOVEMBER
19:30 Uhr

Siebenbürgen am Rhein

Georg Aescht liest aus dem Roman

von Otto Folberth „Das Stundenglas“

Ein soignierter junger Schweizer stößt als Helfer in einem österreichischen Lager für Nachkriegsflüchtlinge auf die Siebenbürger Sachsen, ja verliebt sich in eine von ihnen und führt diese so „andere“ Deutsche heim, nach Stein am Rhein. So lernen er und die Seinen ein deutsch geprägtes und doch fremdes Völkchen kennen, das der Krieg aus jener südostlichen „Mitte“ Europas in den Westen gespült hat. Die Zivilisationsinsel Schweiz und das kulturell selbstverliebte Österreich sind Schauplätze einer mühsamen europäischen Symbiose und Orte, an denen sich erst recht die Fragwürdigkeit auch jener Zivilisation zeigt: „Es gab überhaupt, wie sich herausstellte, reich gestufte Beziehungen zwischen Wanze und Mensch“, heißt es bei Otto Folberth, zwar in anderem Zusammenhang, aber so lakonisch wie allgemein.

Ort: Weinhaus Kinkel-Stuben, Kinkelstraße 1


  



FREITAG, 16. NOVEMBER
19:30 Uhr

Die Loreley - Ein rheinischer Mythos

Beschrieben durch Susanne Kuhfuß (Stimme),

in Töne gesetzt von Andrea Thiele (Harfe) und

besungen von Elisabeth Ollig-Dürmaier (Sopran)

sowie Maike Seidl (Sopran)

 

Bekanntes und weniger Bekanntes, Gewöhnliches und Ungewöhnliches sowie Ernstes und Heiteres von Deutschlands bekanntestem und meistbesuchtem Schieferfelsen am Rhein.

Ort: Alte Evangelische Kirche, Zipperstrasse


 



SAMSTAG, 17. NOVEMBER
16:00 Uhr

„Als die Bonner frech geworden ...“

Rheinquerungen im Bonner Raum

Claus Werner Müller

 

Ein Nachmittag mit dem Beueler Schifferverein im ehemaligen Fährhaus, u.a. mit Gedenken an das historisch verbriefte Fährrecht aus dem Jahre 1325.

Erläuterung zum 17.11. (Bundeshäuschen)

Anlässlich der damals mündlichen Überlieferung des Fährrechts gab der Bürgermeister ein Essen. Daran wollen wir nach dem Vortrag anknüpfen mit einem gemeinsamen Essen eines rheinischen Nationalgerichts, einem „Kesselsknall“. Er wird im Bundeshäuschen zu einem sehr zivilen Preis angeboten. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich bei Klaus Busch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0228-442444.


Ort: Restaurant Bundeshäuschen - Oberkasseler Ufer


 



SONNTAG, 18. NOVEMBER
17:00 Uhr

Wolfgang Müller von Königswinter –

Ein rheinischer Rebell?

Elmar Scheuren

 

Das Leben des 1815 in Königswinter geborenen Wilhelm Müller war geprägt von Wandlungen – angefangen bei seinem Namen, den der spätere Dichter änderte, um sich selbst als „Wolfgang Müller von Königswinter“ sogar scheinbar zu adeln. Politisches Engagement führte ihn bis in das Frankfurter Paulskirchen-Parlament des Jahres 1848 – aber diese Überzeugung hatte keinen Bestand. Mit seinen schriftstellerischen Neigungen fand er Zugang zur Düsseldorfer Künstlerszene. Heute ist der Dichter fast vergessen – wäre da nicht seine Büste, der die Straßenbahn-Haltestelle „Königswinter Denkmal“ ihren Namen verdankt.


Ort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Königswinterer Straße 720


 



MONTAG, 19. NOVEMBER
19:30 Uhr

„Die Wacht am Rhein“ und anderer Unfug

Warum wir unser Verständnis von Heimat und ihre Wertschätzung nicht der Rechten überlassen dürfen.

Karlheinz Schonauer

In einem Streifzug durch die rheinische Politik- und Kulturgeschichte zeigt Karlheinz Schonauer, dass Heimatverbundenheit stets in einem Spannungsfeld zwischen nationalromantischem Unsinn und aufgeklärtem Regionalpatriotismus steht. Und dass Leute, denen Heimat wichtig ist, sich fragen sollten, auf welcher Seite sie stehen.

Ort: Weinhaus Kinkel-Stuben, Kinkelstraße 1


 

 



FREITAG, 23. NOVEMBER
19:30 Uhr

„An der Quelle, unter Brücken,

über die Mündung hinaus ins Meer –

Märchen und Musik IM FLUSS“

Ingrid Czechanowski, Märchenerzählerin

Kanaho Debinski, Gitarre

 

In Märchen folgen wir den Helden durch unbekannte und unbenannte Landschaften. Und doch finden wir sie in unseren inneren Bildern wieder und meinen sie zu kennen. Der Fluss mit seinen Ufern, mit Quelle und Mündung spielt auf unseren Lebenslauf an, auf dem wir einander an diesem Abend begegnen können.

Ort: Evangelisches Seniorenzentrum Theresienau


 

   


   
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